2012
Die Wohnung im richtigen Licht
Groß oder klein, wie sollen Lampen sein?
Ohne richtige Beleuchtung geht nichts. Erst mit der passenden Lampe wird eine Wohnung so richtig gemütlich. Deshalb sollte sich jeder Gedanken über das Leuchtsystem machen, wenn er ein neues Zuhause bezieht. Ein Raumdesigner hat die Qual der Wahl. Es gibt unzählige Modelle, die sich in allen möglichen Punkten unterscheiden. Ausschlagend ist wohl am Ende der Preis. Doch es gilt noch weitere Punkte zu beachten. Eine kleine Lampe macht in einem großen Raum, der sich im Keller befindet, wenig Sinn. Auf dem Dachboden sieht die Welt schon anders aus. Da dort gegenteilige Lichtverhältnisse herrschen, kommen andere Leuchten zum Einsatz. Im Vergleich zum Souterrain könnte dort indirektes Licht bereits ausreichen. Das können kleine LED Dioden sein, die im Zimmer versteckt sind. Keiner sieht sie, aber sie strahlen Licht aus. Der Vorteil an so einer Beleuchtung: Das Zimmer erhitzt sich nicht zusätzlich. Bei einer großen Lampe würde wohl eher das Gegenteil eintreten. Doch nicht nur das sollte in die Überlegungen miteinbezogen werden. Ein Kinderzimmer muss bunter gestaltet sein als der Rest des Hauses. Deshalb können dort gerne grelle Lichter verwendet werden, die sich in ihrer Farbgebung abwechseln. Im Badezimmer dürfen keine offenen Leuchtsysteme herumstehen. Wenn Kinder im Haus sind, könnte es zu einem tödlichen Unfall kommen. Denn dieser Boden ist schnell nass und da lassen Stromschläge nicht lange auf sich warten. Wer kein tragisches Unglück erleben will, greift zu einer Deckenleuchte. Sie ist sicher vor Kinderhänden und schützt auch Erwachsene vor unerwarteten Zufällen.

Oft kann ein großer Schrank den Weg vom Licht versperren. Dann heißt es wohl, Abschied nehmen. Denn Raumdesign muss kompakt und effizient sein. Die Qualität der Beleuchtung hängt nicht nur von einer Lampe ab. Auch die Gegenstände im Raum spielen eine wichtige Rolle. Wenn ein Zimmer mit viel Glas verziert ist, spiegelt sich das Licht darin. Folge: Es erscheint viel heller, als es eigentlich wäre. Das verleiht dem Raum einen freundlichen Eindruck. Durch eine geschickte Beleuchtung kann das Zimmer sogar einen größeren Anschein erwecken. Helligkeit verleiht Objekten mehr Ausstrahlung und macht sie einladend. Wenn in ein Zimmer zu wenig Licht dringt, wirkt es düster und traurig. Dann gilt es, für die richtige Beleuchtung zu sorgen. Zunächst einmal sollte man versuchen, alle Möbel strategisch geschickt zu platzieren. Es sollte möglichst viel Sonnenlicht ins Zimmer fallen. Denn echtes Licht ist immer schöner als Elektronik anzusehen. Wenn das nicht geht, muss wohl zu Pendelleuchten gegriffen werden. Sie sind die optimale Lösung für Lichtprobleme. Ihre Höhe wird je nach Raumgröße eingestellt. Sollte die Decke ziemlich niedrig sein, wird die Pendelleuchte etwas gekürzt. Für dunkle Ecken sind Stehleuchten zu empfehlen. Sie kosten wenig Geld und sind in jedem Baumarkt zu finden. Außerdem verbrauchen sie wenig Strom, da sie nur bei Bedarf angeschaltet werden. Und der liegt im Normalfall nur vor, wenn jemand die Ecke benötigt.

Wer Probleme mit der Raumgestaltung hat, sollte einen Profi engagieren. Er kann Lichtverhältnisse genau einschätzen, wie bei einer Kamera, und sagen, welche Leuchte am besten geeignet ist. Es gibt Tipps, die sind bei jedem Möbel Profi gleich. Grelle Farben? Nein, danke! Schwarz und Weiß sind absolut im Trend und sollten bei Lampen bevorzugt werden. Manche Zimmer machen den Eindruck, als wäre das ein Rotlichtmilieu. Dieser Anblick sollte natürlich vermieden werden. In letzter Zeit werden Lampen aus Papier verkauft. Sie sind zwar im Trend, aber können auch leicht eine billige Ausstrahlung bewirken. Knicke oder Löcher sind die Ursachen des Übels. Viele Menschen lassen Stromkabel einfach so von der Decke hängen. Das sieht überhaupt nicht schön aus. Dabei kosten Lampen nicht die Welt und sind schon für kleines Geld erhältlich.